Freitag, 28. Oktober 2011

Tauchen am Great Barrier Reef

Hier wie versprochen der nächste Post ;) Am Donnerstag unserer Cairns-Reise hatten wir einen Bootstrip zum Great Barrier Reef.





Eigentlich war ich ja nach meinem Tauchkurs der Meinung, das Tauchen nichts für mich ist, da ich ja ziemliche Ohrenprobleme hatte. Glücklicherweise habe ich trotzdem meinen Tauchschein und das Logbuch mit nach Cairns und auch mit auf das Boot genommen um mir alle Möglichkeiten offen zu halten. Als ich dann einmal auf dem Boot war und gefragt wurde, ob ich einen Tauchgang machen möchte, dachte ich mir: Julia, du bist wahrscheinlich einmal in deinem Leben am Great Barrier Reef, du MUSST jetzt tauchen gehen! ;) Und es lief voll gut diesmal! Meine Mittaucherin hat mir noch ein paar Tricks gezeigt, wie ich den Druckausgleich anders machen kann, ich hatte vorher gut gegessen und getrunken und wir sind sehr langsam runter gegangen: Und tadaaaa: null Ohrenprobleme!
Der erste Tauchgang habe ich mit 4 anderen Tauchern gemacht, ging 38 Minuten und wir waren 14,8 Meter tief. Es war großartig! Es existiert so viel Leben unter Wasser, das hatte ich gar nicht erwartet. Ich habe viele Korallen und bunte Fische gesehen, dort unten ist eine ganz andere Welt.
Weil es so gut lief und der zweite Tauchgang nur halb so teuer war, bin ich noch ein zweites Mal tauchen gegangen.
Diesmal waren wir nur zu zweit, was das ganze noch cooler gemacht hat. Und ich hab Nemo gesehen, den orangen Clownfisch ;) Als wir aufgestiegen sind, haben wir noch Fische gefüttert und sie sind dann so um uns herum geschwommen  Sehr beeindruckend. Nach den Tauchgängen hatte ich noch etwas Zeit und bin eine Runde schnorcheln gegangen. Auch ohne sehr tief zu gehen, kann man schon voll viele Korallen und Fischschwärme sehen.
Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich es doch nochmal mit Tauchen gewagt habe, denn es war wirklich ein einzigartiges Erlebnis und mein persönlicher Höhepunkt in Cairns.

Morgen gehts dann weiter mit dem Bericht zum Surf Weekend!

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Mit Seilbahn und Zug nach Kuranda

*staubwegpust*
Soooo, jetzt habe ich eine gefühlte Ewigkeit nichts mehr geschrieben, aber ab sofort wird alles besser ;) Der Plan ist jeden Tag einen Blogpost zu schreiben, bis ich wieder auf dem aktuellen Stand bin. Habe in der Zeit schon wieder viel erlebt und auch tolle Bilder geschossen. Jetzt gehen wir aber erst nocheinmal einen Monat zurück zu den Spring Breaks in Cairns :D

Am Mittwoch meiner Ferien in Cairns war ich mit Christina in Kuranda. Hier gilt wirklich: "Der Weg ist das Ziel", denn Kuranda an sich ist nur ein kleines Touri-Städtchen. Das wichtige ist der Weg hin und zurück.
Denn für den Weg hin sind wir Seilbahn gefahren und haben in kleinen Zwischenstops den Regenwald angeschaut. Sehr faszinierend den Regenwald von oben zu sehen, so grün und groß und dicht.


Zwischendrin dann ein cooler Wasserfall ;)
In Kuranda an sich sind wir dann ein bisschen durch die Läden gelaufen und haben den Regenwald zu Fuß erkundet. Hübsch historisch war die Kuranda Railway Station.
Zurück ging es dann mit der ebenso historischen Eisenbahn durch die Berge im Regenwald.
Hier ein Bild im Zug auf den Zug ;)
Und nochmal Wasserfälle *yay* Als wir dort waren, war Trockenzeit, in der Regenzeit gibt es wohl mehr Wasser :D


So, (hoffentlich) morgen geht es dann weiter mit dem Great Barrier Reef ;)

Montag, 19. September 2011

Regenwald und Wasserfälle mit Uncle Brian

Ich meiner Cairns Zusammenfassung habe ich ja versprochen, noch ein paar Tagesberichte zu schreiben. Daher folgt jetzt der Trip in den Regenwald mit Uncle Brian. Früh am morgen wurden wir von Gus, dem Bus abgeholt und zu unserem ersten Stopp im Regenwald gefahren.



Cousin Paul (Uncle Brian war leider verhindert) führte uns dann zum Devil's Pool, einem Wasserlauf/Wasserfall/Tunnel-Gebilde, was von außen sehr hübsch aussieht, allerdings schon 17 Menschen das Leben gekostet hat. Wir sind dann lieber nicht baden gegangen ;)





Unser nächster Zwischenstopp war ein Wasserfall, der eine natürliche Steinrutsche gebildet hatte. Dazu musste man jedoch vorher über fiese glitschige Felsen klettern. Wer schafft es natürlich als einzige auszurutschen und schön runterzuschlittern? Genau, meine Wenigkeit ;) Das geplante Rutschen (siehe Bild) war dann doch unterhaltsamer und weniger schmerzhaft ;)


Weiter ging es zu den Millaa Millaa Falls, einem wunderschönen Wasserfall, der auch schon als Kulisse für eine Herball Essences Werbung gedient hat. Wir sind auch hinter den Wasserfall geschwommen und wenn man nach oben geschaut hat, sah es aus als würden ganz viele glitzernde Diamanten herabfallen :)


Auf der Rückfahrt haben wir dann noch viele Lieder gesungen und einen tollen Tanz gelernt, der uns bis heute noch begleitet :D 


Give me a home among the gumtrees
With lots of plum trees
A sheep or two, a kangaroo
A clothesline out the back
Verandah out the front
And an old rocking chair 

Uncle Brians Rainforest Tour war wirklich etwas besonderes. Weniger wegen der Inhalte und die Sachen, die wir gesehen haben (die waren auch super), als eher die Stimmung und die kleinen, liebevollen Geschichten, die uns den ganzen Tag begleitet haben. Sehr empfehlenswert :)


Dienstag, 13. September 2011

Spring Break in Cairns

Nach den ersten 6 Wochen Vorlesungen war es Zeit für eine Woche Pause und Spring Break! Mit meiner tollen Norweger-Deutschen-Kombi-Truppe war ich vom 2.-11. September in Cairns (ausgesprochen: Cäääääns), welches sich im Nordosten von Australien befindet. Durch das eher tropische Klima dort eignet es sich super um im australischen Winter etwas Sonne und Wärme zu tanken.


Nach dem 3-stündigen Flug und der Fahrt im etwas wackligen aber liebenswürdigen Hostel-Bus sind wir dann im Nomads Cairns Hostel angekommen. Dieser Bus hat uns immer stündlich in die Innenstadt bzw. wieder heraus gefahren, deswegen ist das hier ein Bildchen wert ;)


Das Hostel war super: sauber, es gab warmes Wasser, eine Bar und günstiges Abendessen :)


Am Samstag stand dann erstmal Wasser auf dem Programm. Da Cairns nur so einen Pseudo-Strand mit Ebbe und Flut hat, waren wir meistens an der Lagune, eine Art Pool am Meer. Kostenlos, mit Sand und sehr hübsch :D



Sonntag hat es leider geregnet, sodass diesmal nichts mit Strand war. Wobei es den Sonnenbrandgeplagten vom Tag vorher auch gut getan hat ;) Die Alternative war daher shoppen ;) Am Ende der Woche war ich dann stolzer Besitzer einer Sonnenbrille (war sehr komplex...), eines neues Bikinis, einer Oberteils, Gürtel, Handtasche und einem tollen Touri-Handtuch :D

Am Montag war das Wetter immer noch eher mäßig gut, sodass wir durch den Regenwald gewandert sind. Sehr beeindruckende Natur.



Für die drei Tagesausflüge von Dienstag bis Donnerstag werde ich noch jeweils einen extra Blogpost schreiben, da der Eintrag hier sonst zu groß wird, daher jeweils nur einen Satz und ein Foto dazu.

Am Dienstag haben wir eine tolle Rainforest/Waterfall- Tour mit Uncle Brian gemacht.


Mittwoch sind Christina und ich nach Kuranda gefahren, einem Ort im Regenwald. Dazu sind wir mit einer Seilbahn über den Regenwald gefahren und dann mit einem schnuckeligen altem Zug wieder zurück.


Am Donnerstag ging es dann endlich an das Great Barrier Reef und ich war trotz der etwas negativen Aussage von meinem Tauchkurs wieder Tauchen. Ich kann schon mal sagen, dass es mega beeindruckend war!


Am Freitag und Samstag war das Wetter richtig schön mit 30 Grad und Sonnenschein. Daher haben wir noch zwei Tage an der Lagune gechillt und ich hab es geschafft mir am Bauch (nur am Bauch, nicht auf dem Rücken, auf den Beiden oder sonst wo. Sehr verwirrend...) Sonnenbrand zu holen. Aber muss wohl einmal in Australien passieren :D Sonntag früh sind wir dann quasi direkt aus dem Club in das Flugzeug gefallen und waren damit gegen 10 Uhr wieder in Sydney.

Es war ein wunderbarer Urlaub mit einer tollen Truppe und meistens gutem Wetter. Die Mischung aus Strandtagen und Ausflügen war genau richtig um sowohl was zu erleben als auch sich zu entspannen. Ich habe 200 ml Sonnencreme verbraucht und habe mir deswegen jetzt eine 500 ml Packung mit Pumpspender gekauft. Ich fühl mich sehr australisch damit :D

Mittwoch, 31. August 2011

PADI Open Water Diver Course

Heute möchte ich euch etwas über meinen PADI Open Water Diver Course erzählen. Schon lange habe ich mir überlegt einen Tauchkurs zu machen, da ich Wasser und Schwimmen schon immer mochte und Fische gucken auch sehr cool ist. Und Sydney ist ein perfekter Ort um damit anzufangen. Da hier im Winter weniger Leute tauchen (kalt und so ;) ), gab es bei einer Tauchschule eine Angebot zum halben Preis einen Tauchkurs zu belegen, was ich dann glatt genutzt habe.
Ich habe mich für den PADI Open Water Diver Course entschieden, da PADI die größte Tauchorganisation ist und der Schein damit weltweit anerkannt wird. Mit dem Schein darf man dann bis zu 18 Meter tauchen und sich Sachen in einer Tauchschule ausleihen.

E-Learning
Vor der Praxis kommt die Theorie. Daher stand am Anfang erst einmal Theorie lernen anhand E-Learning. Angeblich soll das ganze 7 Stunden dauern, mich hat das eher zwei Tage gekostet :D Aber durch Filme und Quizze war das ganze recht kurzweilig und machbar. Schon interessant, was so in einem Körper unter Wasser vorgeht und was man alles beachten muss. Druckausgleich im Ohr zum Beispiel ;) Aber dazu später noch mehr...

Tag 1
Pünktlich 9 Uhr morgens begann dann die Praxis. Nach etwas Papierkram und noch bisschen Theorie sind wir dann zu einem Pool gefahren um dort zum ersten Mal in die Tauchausrüstung auszuprobieren. Man braucht ziemlich viel Kram. Neben Taucherbrille, Schnorchel und Flossen, auch ein Wetsuit, der einen warmhalten soll...(tut er auch ein bisschen).  Dann noch die Gasflasche, Zeugs an der Gasflasche und Gewichte. Wenn man alles anhat, fühlt man sich ein bisschen wie eine Presswurst, die so 20-30 kg mit sich rumschleppt ;)

Im Wasser spürt man zwar nichts mehr, aber der Weg vom Auto zum Wasser und zurück ist schon etwas hart. Naja, Tag 1 war ja erstmal nur im Pool und dort wurden verschieden Übungen durchgeführt. Durch das Mundstück atmen ist eigentlich gar nicht so schlimm und viel angenehmer als z.B. ein Schnorchel.

Tag 2
Am zweiten Tag sind wir dann wirklich im Meer tauchen gegangen. Zwar erstmal nur auf 5 Meter hinab, aber immerhin schon etwas. Den ersten Tauchkurs an dem Tag fand ich noch etwas komplex und ich konnte ihn noch nicht so richtig genießen. Aber beim zweiten Mal hatte ich dann ein richtig tolles Gefühl. Man ist schwerelos, alles ist ruhig und man taucht entspannt durch die Gegend. Und sieht Fische, Seeigel und andere Wesen :D schon geil :D


Tag 3
Am letzten Tag ging es dann noch tiefer, diesmal auf ca 13 Meter. Ich muss sagen, dass ich mit der Wassertiefe angsttechnisch eigentlich keine Probleme hatte. Da man eh meistens nach unten schaut, merkt man gar nicht, wie tief es ist. Außerdem hat man mögliche Probleme (Luft geht aus, Brille wird geflutet, Krampf) geübt und weiß wir man damit umgehen würde. Mein größtes Problem war an dem Tag der Druckausgleich im Ohr. Ein typisches Anfängerproblem, mit dem ich zwar so halbwegs umgehen konnte, aber so perfekt war es nicht. Meine Ohren tun jetzt nicht aktiv weh, aber man merkt schon, dass sie gearbeitet haben. Wenn es dann einmal  mit dem Druckausgleich geklappt hat, war der Tauchgang wieder sehr entspannend und cool :D Da ich alle Aufgaben erfüllt habe, darf ich mich jetzt offiziell PADI Open Water Diver schimpfen ;)


Fazit
Mir hat der Kurs als Ganzes sehr gut gefallen, wir waren ein tolle Truppe und es hat viel Spaß gemacht. Man sieht die Unterwasserwelt und lernt nebenbei noch viel über seinen Körper. Allerdings wird es glaub ich nicht mein neues Hobby, weil mich doch ein paar Sachen genervt haben. Es ist einem eigentlich immer kalt und dauernd schleppt man schwere Sachen. Außerdem ist es mir emotional irgendwie zu anstrengend :D Man ist doch irgendwie nervös vorher. Und das mein Druckausgleich nicht perfekt klappt, stresst auch unter Wasser und gesund für die Ohren ist es auch nicht gerade.



Trotzdem war es ein tolles Erlebnis in eine ganz andere Welt einzutauchen und sich wie ein Fisch zu fühlen. Ich kann jedem empfehlen auch mal so einen Kurs zu besuchen. Ich bleib glaub ich erstmal beim Schnorcheln ;)

Sonntag, 14. August 2011

Endlich: Kangaroos und Koalas

Nachdem ich die letzte Zeit eher Bilder von Gebäuden gezeigt habe, ging es das letzte Mal endlich in die Natur. Von dem Study Abroad Office wurde ein Trip in die Blue Mountains organisiert, eine Gebirge in der Nähe von Sydney.
Auf dem Weg dahin haben wir im Featherdale Wildlife Park gehalten und endlich die lang ersehnten Kangaroos und Koalas gesehen :D 




Die Kangoroos sind quasi wie bei uns im Streichelzoo frei rumgelaufen und man konnte sie streicheln, sie füttern und sich mit ihnen fotografieren lassen.




Neben Koalas gab es auch noch Pinguine, Wombats, Dingos und vieles mehr.





Die Kinder unter uns haben natürlich fleißig die Stempel gesammelt, die man an jeder Station in sein Heftchen stempeln konnte ;)


Danach fuhr uns der Bus in die Blue Mountains. Das bekannteste dort sind die "Three Sisters", also eine Felsformation, die aus drei Teilen besteht und aufgrund Aborigines-Geschichten "Drei Schwestern" genannt wird.


Leider hatte es mit Regen angefangen, was uns jedoch ein paar interessante Wolken über dem REGENwald beschert hat ;)



Abschließend sind wir noch mit einer Gondel ins Tal gefahren und durch den Regenwald gelaufen. Man konnte auch ein paar Reste von ehemaligen Bergwerken sehen.







P.S.: Hier könnt ihr euch ein Video anschauen, was uns zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit von Australiern vorgespielt wird, um uns vor den Gefahren in Australien zu warnen ;)

Donnerstag, 4. August 2011

Meat Pie und Chinatown

Heute hatte ich einen wundervollen Tag mit der bezaubernden Anoush, einer Bekannten von Manu und eine echte Australierin! Ich habe sie gefragt, was kann ich typisch Australisches machen? Und eine Idee war, Meat Pie zu essen, also Teigtaschen mit Fleischfüllung. Auf dem Bild sieht man die Variante mit Kartoffelbrei und gestampften Erbsen. Hat sehr lecker geschmeckt, so ein bisschen wie ein Sonntagsbraten in Deutschland, aber in anderer Form ;) Meat Pies sind australisches Fast-Food und werden auch als nationales Symbol angesehen. Mich erinnert es eher an England ;)



Die zweite Aktion an diesem Tag führte uns dann in den chinesischen Garten. Sehr hübsch :) Hier ein paar Bonsai.



An dieser Statue sind die Tiere des chinesischen Kalenders abgebildet. Und hier haben Anoush und ich festgestellt, dass wir beide nur 2 Tage voneinander entfernt geboren sind :D Und damit beide im Jahr des Drachens ;) Das war einen Kuss wert :D


Beim Spazieren gehen konnten wir dann Tempel, Bäume und einen See mit Wasserfall bestaunen. Und ein Tierchen erschreckte uns etwas ;)




Zum Abschluss sind wir noch durch Chinatown gelaufen, einer Straße mit vielen asiatischen Läden und Restaurants. Gerne auch in pink und kitschig ;)



Vielen Dank nochmal an Anoush für ihre kleine Tour durch Sydney!