Mittwoch, 31. August 2011

PADI Open Water Diver Course

Heute möchte ich euch etwas über meinen PADI Open Water Diver Course erzählen. Schon lange habe ich mir überlegt einen Tauchkurs zu machen, da ich Wasser und Schwimmen schon immer mochte und Fische gucken auch sehr cool ist. Und Sydney ist ein perfekter Ort um damit anzufangen. Da hier im Winter weniger Leute tauchen (kalt und so ;) ), gab es bei einer Tauchschule eine Angebot zum halben Preis einen Tauchkurs zu belegen, was ich dann glatt genutzt habe.
Ich habe mich für den PADI Open Water Diver Course entschieden, da PADI die größte Tauchorganisation ist und der Schein damit weltweit anerkannt wird. Mit dem Schein darf man dann bis zu 18 Meter tauchen und sich Sachen in einer Tauchschule ausleihen.

E-Learning
Vor der Praxis kommt die Theorie. Daher stand am Anfang erst einmal Theorie lernen anhand E-Learning. Angeblich soll das ganze 7 Stunden dauern, mich hat das eher zwei Tage gekostet :D Aber durch Filme und Quizze war das ganze recht kurzweilig und machbar. Schon interessant, was so in einem Körper unter Wasser vorgeht und was man alles beachten muss. Druckausgleich im Ohr zum Beispiel ;) Aber dazu später noch mehr...

Tag 1
Pünktlich 9 Uhr morgens begann dann die Praxis. Nach etwas Papierkram und noch bisschen Theorie sind wir dann zu einem Pool gefahren um dort zum ersten Mal in die Tauchausrüstung auszuprobieren. Man braucht ziemlich viel Kram. Neben Taucherbrille, Schnorchel und Flossen, auch ein Wetsuit, der einen warmhalten soll...(tut er auch ein bisschen).  Dann noch die Gasflasche, Zeugs an der Gasflasche und Gewichte. Wenn man alles anhat, fühlt man sich ein bisschen wie eine Presswurst, die so 20-30 kg mit sich rumschleppt ;)

Im Wasser spürt man zwar nichts mehr, aber der Weg vom Auto zum Wasser und zurück ist schon etwas hart. Naja, Tag 1 war ja erstmal nur im Pool und dort wurden verschieden Übungen durchgeführt. Durch das Mundstück atmen ist eigentlich gar nicht so schlimm und viel angenehmer als z.B. ein Schnorchel.

Tag 2
Am zweiten Tag sind wir dann wirklich im Meer tauchen gegangen. Zwar erstmal nur auf 5 Meter hinab, aber immerhin schon etwas. Den ersten Tauchkurs an dem Tag fand ich noch etwas komplex und ich konnte ihn noch nicht so richtig genießen. Aber beim zweiten Mal hatte ich dann ein richtig tolles Gefühl. Man ist schwerelos, alles ist ruhig und man taucht entspannt durch die Gegend. Und sieht Fische, Seeigel und andere Wesen :D schon geil :D


Tag 3
Am letzten Tag ging es dann noch tiefer, diesmal auf ca 13 Meter. Ich muss sagen, dass ich mit der Wassertiefe angsttechnisch eigentlich keine Probleme hatte. Da man eh meistens nach unten schaut, merkt man gar nicht, wie tief es ist. Außerdem hat man mögliche Probleme (Luft geht aus, Brille wird geflutet, Krampf) geübt und weiß wir man damit umgehen würde. Mein größtes Problem war an dem Tag der Druckausgleich im Ohr. Ein typisches Anfängerproblem, mit dem ich zwar so halbwegs umgehen konnte, aber so perfekt war es nicht. Meine Ohren tun jetzt nicht aktiv weh, aber man merkt schon, dass sie gearbeitet haben. Wenn es dann einmal  mit dem Druckausgleich geklappt hat, war der Tauchgang wieder sehr entspannend und cool :D Da ich alle Aufgaben erfüllt habe, darf ich mich jetzt offiziell PADI Open Water Diver schimpfen ;)


Fazit
Mir hat der Kurs als Ganzes sehr gut gefallen, wir waren ein tolle Truppe und es hat viel Spaß gemacht. Man sieht die Unterwasserwelt und lernt nebenbei noch viel über seinen Körper. Allerdings wird es glaub ich nicht mein neues Hobby, weil mich doch ein paar Sachen genervt haben. Es ist einem eigentlich immer kalt und dauernd schleppt man schwere Sachen. Außerdem ist es mir emotional irgendwie zu anstrengend :D Man ist doch irgendwie nervös vorher. Und das mein Druckausgleich nicht perfekt klappt, stresst auch unter Wasser und gesund für die Ohren ist es auch nicht gerade.



Trotzdem war es ein tolles Erlebnis in eine ganz andere Welt einzutauchen und sich wie ein Fisch zu fühlen. Ich kann jedem empfehlen auch mal so einen Kurs zu besuchen. Ich bleib glaub ich erstmal beim Schnorcheln ;)

Sonntag, 14. August 2011

Endlich: Kangaroos und Koalas

Nachdem ich die letzte Zeit eher Bilder von Gebäuden gezeigt habe, ging es das letzte Mal endlich in die Natur. Von dem Study Abroad Office wurde ein Trip in die Blue Mountains organisiert, eine Gebirge in der Nähe von Sydney.
Auf dem Weg dahin haben wir im Featherdale Wildlife Park gehalten und endlich die lang ersehnten Kangaroos und Koalas gesehen :D 




Die Kangoroos sind quasi wie bei uns im Streichelzoo frei rumgelaufen und man konnte sie streicheln, sie füttern und sich mit ihnen fotografieren lassen.




Neben Koalas gab es auch noch Pinguine, Wombats, Dingos und vieles mehr.





Die Kinder unter uns haben natürlich fleißig die Stempel gesammelt, die man an jeder Station in sein Heftchen stempeln konnte ;)


Danach fuhr uns der Bus in die Blue Mountains. Das bekannteste dort sind die "Three Sisters", also eine Felsformation, die aus drei Teilen besteht und aufgrund Aborigines-Geschichten "Drei Schwestern" genannt wird.


Leider hatte es mit Regen angefangen, was uns jedoch ein paar interessante Wolken über dem REGENwald beschert hat ;)



Abschließend sind wir noch mit einer Gondel ins Tal gefahren und durch den Regenwald gelaufen. Man konnte auch ein paar Reste von ehemaligen Bergwerken sehen.







P.S.: Hier könnt ihr euch ein Video anschauen, was uns zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit von Australiern vorgespielt wird, um uns vor den Gefahren in Australien zu warnen ;)

Donnerstag, 4. August 2011

Meat Pie und Chinatown

Heute hatte ich einen wundervollen Tag mit der bezaubernden Anoush, einer Bekannten von Manu und eine echte Australierin! Ich habe sie gefragt, was kann ich typisch Australisches machen? Und eine Idee war, Meat Pie zu essen, also Teigtaschen mit Fleischfüllung. Auf dem Bild sieht man die Variante mit Kartoffelbrei und gestampften Erbsen. Hat sehr lecker geschmeckt, so ein bisschen wie ein Sonntagsbraten in Deutschland, aber in anderer Form ;) Meat Pies sind australisches Fast-Food und werden auch als nationales Symbol angesehen. Mich erinnert es eher an England ;)



Die zweite Aktion an diesem Tag führte uns dann in den chinesischen Garten. Sehr hübsch :) Hier ein paar Bonsai.



An dieser Statue sind die Tiere des chinesischen Kalenders abgebildet. Und hier haben Anoush und ich festgestellt, dass wir beide nur 2 Tage voneinander entfernt geboren sind :D Und damit beide im Jahr des Drachens ;) Das war einen Kuss wert :D


Beim Spazieren gehen konnten wir dann Tempel, Bäume und einen See mit Wasserfall bestaunen. Und ein Tierchen erschreckte uns etwas ;)




Zum Abschluss sind wir noch durch Chinatown gelaufen, einer Straße mit vielen asiatischen Läden und Restaurants. Gerne auch in pink und kitschig ;)



Vielen Dank nochmal an Anoush für ihre kleine Tour durch Sydney!